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HARD EDGE(D): Kunstmuseum Schloss Derneburg, Germany

Current and Forthcoming exhibition
13 June 2026
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HARD EDGE(D), Kunstmuseum Schloss Derneburg, Germany
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Das Kunstmuseum Schloss Derneburg freut sich, die Gruppenausstellung HARD EDGE(D) ankündigen zu dürfen, die am 13. Juni 2026 ihren Auftakt nimmt. Der Begriff „Hard Edge“ wurde erstmals 1959 von dem amerikanischen Kunstkritiker Jules Langsner verwendet, um einen Stil der geometrischen Abstraktion zu beschreiben, der sich durch klar definierte Farbfelder auf einer flachen Ebene auszeichnet. Dieser Stil wurde von den nachfolgenden Generationen von Künstler:innen übernommen und erlebte in Europa und anderen Teilen der Welt eine Blütezeit, die schließlich zum Konzeptualismus und der Rückkehr zur Darstellung führte. Die Ausstellung, die im historischen Haupteingang und im Rittersaal des Kunstmuseums Schloss Derneburg installiert ist, untersucht die Entwicklung von „Hard Edge“ in den letzten sechs Jahrzehnten und verleiht den imposanten, dekorativen Räumen des Schlosses auf neue und überraschende Weise einen zeitgenössischen Charakter. Als Reaktion auf die performativen Gesten des Abstrakten Expressionismus entwickelte der amerikanische Künstler Kenneth Noland in den 1960er Jahren eine neue geometrische Abstraktion, bei der die Beziehung zwischen den Farben im Vordergrund stand. Across Center (1965) ist ein 6 Meter langes Gemälde, das aus vier unterschiedlichen Bahnen in komplementären Rot-, Rosa-, Senf- und Grüntönen besteht, die sich über die gesamte Länge der Leinwand erstrecken. Die in Kuba geborene Künstlerin Carmen Herrera begann nach einem Aufenthalt in Paris in den 1940er Jahren, einen puristischen und minimalistischen Ansatz in ihrer Malerei zu verfolgen. Herreras Diptychon Portal (2014) besteht aus einem kronenförmigen, schwarzen Raum, der von einem gelben Feld umgeben ist und an einen symmetrisch gespiegelten Eingangsbereich erinnert. Die ungarische Künstlerin Dóra Maurer nutzt Farbe, um Ränder und illusionistische Volumen zu definieren. Das auf Holz aufgezogene Gemälde Quod Libet 39 (1999) ähnelt einem formbaren, gebogenen Tuch, einer Flagge oder Karte. Der französische Künstler Daniel Buren bringt geometrische Muster in institutionelle und öffentliche Umgebungen ein. Burens Skulptur UNE ENVELOPPE PEUT EN CACHER UNE AUTRE, NO. VI (1989) ähnelt einem Unterstand aus gestreiften Paneelen mit keilrahmenähnlichen Konfigurationen, die sowohl auf die Rückseite von Gemälden als auch auf architektonische Strukturen verweisen. In den 1970er Jahren ließ sich der New Yorker Künstler Ted Stamm ebenfalls von seiner Umwelt inspirieren und integrierte die Form der Lowrider-Fahrzeuge (tiefergelegte Autos), die in der Innenstadt von Manhattan zu finden waren, in seine Arbeit. Stamms zweiteiliges Gemälde LMX-2 (Low Wooster) (1979-90) suggeriert die Vorwärtsbewegung eines Autos und ist nah am Boden installiert, um die städtische Umgebung nachzuahmen, in der es entstanden ist. Der Aufstieg der Pop-Art-Bewegung in Großbritannien und den USA führte dazu, dass geometrische Malerei um Themen der Mainstream-Werbung, Beschilderung und Grafik erweitert wurde. Der irische Künstler Michael Craig-Martin arbeitet in den Bereichen Malerei und Skulptur und verwandelt Alltagsgegenstände durch ungewöhnliche Farbschemata und Größenverhältnisse in fantastische Objekte. In Wrench (2002) wird ein gewöhnliches Werkzeug auf kolossale Proportionen ausgedehnt und durch Craig-Martins Wahl von leuchtendem Rosa und Blau zu einem skurrilen Objekt. In dem monumentalen Gemälde Circling Overland (2002) verwandelt der deutsche Künstler Torben Giehler eine gerasterte Landschaft aus der Vogelperspektive mit diagonalen Streifen und Farbblöcken, die sich zum fernen Horizont hin verflüchtigen. Die Arbeiten des in New York lebenden Künstlers KAWS, dessen Einstieg in die bildende Kunst mit Graffiti und öffentlichen Collagen begann, isolieren Elemente populärer Cartoons. In SCORE YEARS (2019) kreuzen sich abgerundete Formen mit abgeflachten Linien und deren Schatten und bilden so ein Netz aus kantigen Formen. HARD EDGE(D) umfasst Werke von Math Bass, Daniel Buren, Michael Craig-Martin, Allan D’Arcangelo, Torben Giehler, Marcia Hafif, Peter Halley, Carmen Herrera, Robert Indiana, KAWS, Imi Knoebel, Nicholas Krushenick, Dóra Maurer, Kenneth Noland und Ted Stamm. Weitere Informationen und Tickets finden Sie auf unserer Website sdmuseum.de.
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